Etwa 100 km Luftlinie südöstlich von Vancouver liegt der aktive Vulkan Mount Baker. Man kann nur hoffen, dass dieser nicht wie sein etwas weiter südlich gelegener Cousin Mount St. Helens plötzlich explodiert…
Falls jemand das Fotoalbum noch nicht gesehen hat, hier der Link zu den Bildern des Spiels Schweiz gegen Ecuador, das unsere Frauen mit 10:1 gewonnen haben:
Für den Rückweg auf’s Festland haben wir die südliche Fährroute von Swartz Bay nach Tsawwassen gewählt. Diese ist ziemlich spektakulär, weil sie zuerst zwischen vielen kleineren Inseln hindurch führt; die riesige Autofähre muss dabei auch mal praktisch komplett abbremsen und eine 90 Grad Drehung machen, um weiter fahren zu können.
Mit Glück hätte man wohl auch Orcas beobachten können, aber das war uns leider nicht vergönnt.
Die Butchart Gardens sind die Touristenattraktion auf Vancouver Island. Am Anfang des 20. Jahrhunderts hat die Familie Butchart hier Kalkstein abgebaut und zu Zement verarbeitet und ist damit sehr reich geworden. Als der Steinbruch erschöpft war, hat Frau Butchart ihn in den «versunkenen Garten» umgewandelt. Mit der Zeit sind immer mehr thematische Gärten hinzugekommen und das Ergebnis ist grandios.
Wir sind drei Stunden herumspaziert, haben gestaunt und die vielen Pflanzen genossen.
Wieder mal ein «klassischer» Tafaf-Blogeintrag: 35 km Velo, 10 Caches… Leider haben wir kein Tandem mieten können, aber es hat auch so Spass gemacht.

Schon bei der Anfahrt zum ersten Cache haben wir diesen prächtigen Kanadareiher beobachten können, der sich auf einem Baum niedergelassen und in aller Ruhe geputzt hat. Danach haben wir mehr oder weniger der Küste entlang die südöstliche Spitze von Vancouver Island umrundet und immer wieder über die protzigen Villen gestaunt.
Man sagt, dass es romantisch sei, auf einem Hausboot zu leben und es scheint Leute zu geben, die 200’000 CHF zu zahlen bereit sind für ein paar Quadratmeter auf dem Pazifik. Aber während den Sommermonaten schauen einem ständig die Touristen ins Wohnzimmer und das ganze Jahr über gibt es alle paar Minuten einen Start eines Wasserflugzeugs.
Ruhig leben ist definitiv anders und so suchen wir weiter nach einem geeigneten Haus für unsere Alters-WG.
Victoria ist die grösste Stadt auf Vancouver Island und auch die Hauptstadt der ganzen Provinz British Columbia. Nach unserer Ankunft haben wir gleich einen kleinen Rundgang und eine Hafenrundfahrt mit einem der vielen Miniboote gemacht. Faszinierend sind die vielen Wasserflugzeuge, die mitten in der Stadt starten und landen.
Es gibt grundsätzlich drei Möglichkeiten, um von Vancouver nach Vancouver Island zu kommen: Via Fähre von Horseshoe Bay nach Nanaimo oder von Tsawwassen nach Swartz Bay, oder dann mit dem Wasserflugzeug. Letzteres war uns ein wenig zu bonzig, deshalb haben wir für die Hinfahrt die nördliche Fährroute ab Horseshoe Bay gewählt. Von dort aus fahren auch die Fähren nach Bowen Island, wo Aki vor 26 Jahren Nanny war…
Die Spiele der Frauen Fussball WM werden in Vancouver im BC Place Stadium ausgetragen. Das Stadion ist für unsere Verhältnisse riesig und hat ein verschliessbares Dach.
Auch für die Spielerinnen muss es super sein, mal vor mehr als einer Hand voll Zuschauern zu spielen (beim Spiel Schweiz gegen Japan waren es fast 26’000).




Vom botanischen Garten ist es nur ein kurzer Weg zu der Spanish Banks Beach, wo man bei Ebbe weit ins Meer raus spazieren kann.
Weil die Sommerhitze am Strand durch eine kühle Brise neutralisiert worden ist, hat es sehr viele Leute dorthin gezogen. Wir haben uns fast wie an einem Strand irgendwo viel weiter südlich gefühlt.