Cloud 9

An unserem letzten ganzen Tag in Vancouver haben wir mit den Gasteltern einen Ausflug nach Downtown gemacht. Das erste Ziel ist das OmniMax Kino in der Science World gewesen, wo gerade ganz neu ein Film über den Bau der Eisenbahnlinie über die Rocky Mountains gezeigt wird. So unglaublich es aus heutiger Sicht tönen mag, aber diese Eisenbahnlinie war die Voraussetzung für die Gründung Kanadas in seiner heutigen Form!

Nebenbei haben wir auch noch die Dinosaurier-Ausstellung besucht. Danach haben wir im zweiten Drehrestaurant Vancouvers, dem «Cloud 9» auf dem Empire Landmark Hotel, ein feines Abendessen genossen (auch ein Besuchstipp für Touristen).

Lynn Canyon Park – Teil 2

Lynn Canyon Park

In den Tälern in West und North Vancouver gibt es zwei Hängebrücken. Die Touristenattraktion Nummer 1 ist die Capilano Suspension Bridge, weil sie ziemlich lang und hoch über dem Tal ist. Diejenige im Lynn Canyon Park ist viel kürzer, aber auch sehr hoch und vor allem nur eine Viertelstunde zu Fuss von unserem Zuhause entfernt. So haben wir an diesem heissen Sonntag den nördlichen Teil des Lynn Canyon Parks erkundet und insbesondere über die Leute gestaunt, die trotz vieler Lebensgefahr-Warnungen von den Felsen in den Fluss springen.

Harbour Center

Nach dem Viertelfinalspiel haben wir im Drehrestaurant oben auf dem Turm des Harbour Centers lecker diniert und die fantastische Aussicht auf Vancouver und Umgebung genossen.

Ach ja, es muss doch noch erwähnt sein: Vor dem Spiel sind wir zum ersten Mal (!) in diesen Ferien in einem Apple Store gewesen und haben ebenfalls zum ersten Mal überhaupt eine Apple Watch in den Händen gehalten. Kaufen oder nicht kaufen?

24 Stunden später: Gekauft…

England gegen Kanada

Das letzte Spiel der Frauen Fussball-WM, das wir uns live vor Ort anschauen können: Viertelfinal England gegen Kanada. Obwohl uns die Kanadierinnen im Achtelfinal aus dem Turnier geworfen haben, haben wir ihnen in diesem Spiel – zusammen mit der überwiegenden Mehrzahl der gut 54’000 Zuschauer – die Daumen gedrückt.

Genützt hat es leider nichts; England darf im Halbfinal nun gegen Japan antreten.

Hiram M. Chittenden Locks

Die Hiram M. Chittenden Locks sind ein Schleusensystem zwischen dem Puget Sound und den Süsswasserseen im Landesinnern. Schon die Planer vor über 100 Jahren haben daran gedacht, dass diese Verbindung essentiell für die Fortpflanzung einiger Lachsarten ist und deshalb haben sie eine Fischtreppe mit unterirdischen Schaufenstern eingebaut. Es ist absolut faszinierend, die stattlichen Fische bei ihrer Wanderung zu beobachten, deshalb ist dies unser Seattle-Tipp Nummer 5.

Auch Robben, Reiher und Möwen haben gemerkt, dass es unterhalb der Schleusen und des Staudamms vor Fischen nur so wimmelt…

Space Needle

Die Space Needle ist für die Weltausstellung 1962 gebaut worden, an der unter anderem auch der Mikrowellenofen und das Telefon mit Tonwahl der staunenden Weltöffentlichkeit vorgestellt worden sind. Im Gegensatz zu diesen beiden Erfindungen hat sich aber bisher weder das futuristische Gebäudedesign noch die Monorail-Bahn richtig durchsetzen können.

Wir sind zweimal oben gewesen; einmal am Abend bei perfektem Licht zum Fotografieren und ein zweites Mal am nächsten Morgen. Auch da haben wir die perfekte Aussicht aus 160 Metern Höhe auf den riesigen Vulkan Mt. Rainier geniessen können.

EMP Museum

Seattle / WA / Vereinigte Staaten - 25.06.15

Für Freunde der Popkultur ist dies Tipp Nummer 4: Das von Microsoft-Mitgründer Paul Allen gegründete und von Frank O. Gehry entworfene EMP Museum. Auch wenn man nicht rein geht, von aussen ist es eine Augenweide.

Wir haben uns die temporäre Ausstellung über die Kraft der Kostüme in den bisherigen Star Wars Trilogien angeschaut und sind erstaunt über den Detailreichtum der Kleider (den man wohl gar nicht sieht im Kino). Witzig sind die Ausrüstungsgegenstände der Piloten aus den ersten, 35-jährigen Filmen: Raumflug mit zwei, drei klobigen Kippschaltern.

Boeing Werke

40 km nördlich von Seattle sind die Everett Boeing Werke, wo Boeing 747 (Jumbo), 777 und 787 (Dreamliner) produziert werden. Die Werkshalle ist bezüglich Volumen das grösste Gebäude der Welt; das komplette Disneyland hätte darin Platz.

Natürlich kann man eine Tour machen und für ein paar Augenblicke zuschauen, wie die riesigen Flugzeuge zusammengebaut werden. Man hat aber kaum Zeit und muss Glück haben, einen Führer zu erwischen, der einem die komplexen Abläufe in wenigen Sätzen einigermassen verständlich näher bringen kann. Leider haben wir dieses Mal nicht so viel Glück gehabt. Interessant und eindrücklich war es trotzdem.

Gum Wall

Deshalb ist Geocaching toll: Man entdeckt Sehenswürdigkeiten, an denen man sonst vorbeilaufen würde. Ein exzellentes, aber gleichzeitig auch ekliges Beispiel ist die Gum Wall unterhalb des Pike Place Markets: Graffiti mit Kaugummi, und alle machen mit! In den Souvenierläden in der Umgebung werden Kaugummipackungen explizit für diesen Zweck verkauft.

Und da wäre dann eben auch ein Cache, aber wir haben nur wenig Lust verspürt, in der klebrigen Masse herumzustochern, weshalb wir ihn nicht gefunden haben.

Gum Wall
Aki vor Gum Wall
Gum Wall Detail